Was ist eigentlich Elektrosmog?

Elektrosmog ist speziell ein Thema der heutigen Zeit

Müssen überhaupt Abhilfen offeriert werden und warum? Der Begriff stammt von der Luftverschmutzung "Smog" und wurde abgewandelt auf den Hintergrund, dass Menschen, Tiere und Pflanzen auf etwas reagieren, was wir nicht riechen, schmecken, hören oder sehen. Was ist dies?

Ein paar grundlegende Worte:

Jeder hat schon mal an der Türklinke einen Stromschlag abbekommen, geschweige denn, einen Blitz gesehen. Hier baut sich beispielsweise eine hohe Spannung (in Volt bzw. [V] bezeichnete Einheit) zwischen Himmel und Erde auf; eine Art Druck, den man elektrostatisches Feld (oder Gleichfeld; Einheit Volt pro Meter bzw. [V/m]) nennt. Fließt nun Strom (Einheit Ampere bzw. [A]) so entlädt sich dieser "Druck" oder Spannung impulsartig und parallel dazu (s. Stromfluss) kann man ein Magnetfeld (in Ampere pro Meter bzw. [A/m] oder artverwandt in nano Tesla bzw. [nT]) feststellen. Diese Erklärung ist nötig um zu verstehen, was in der Natur, seit dem es die Atmosphäre gibt, für Lebewesen üblich oder normal ist (s. Feldformen).

Mensch und Tier verfügen über ein sensorisches Nervensystem und hier fließen auch Ströme in gleicher Impulsform, nur in seiner Intensität um mindestens 1/1000 weniger, als es die Natur oder der Mensch künstlich erzeugt. Bio-Lebewesen stellen also ein elektrisches System dar, was von außen beeinflußt werden kann! Natürliche Signalübertragungs-vorgänge laufen meistens chaotisch ab, also vermeintlich "ohne System", Regel oder Rhythmus ab. Kommt es öfters, somit dann vielleicht sogar periodisch-rhythmisch zu solchen Entladungsvorgängen bzw. Schwingungen, dann spricht man pro Zeitmoment (s. eine Sekunde) von Frequenzen in der Einheit Hz.

Darstellung zur Verdeutlichung des Textes.Im Bild die graphische Übersicht aller Frequenzbereiche. Besonders herauszuheben sind jene Frequenzen unter 10 Hz, die den Schlafrhythmus beeinflussen (s. Schumann-Resonanz bei 7,83 Hz; mehr in der Zeitschrift "Wetter-Boden-Mensch", Ausgabe 2-2005), die Hausstrom-/Netzfrequenz bei 50 Hz, die impulshafte Wetterstrahlung im Kilohertz-Bereich und die ab ca. 100.000 Hz beginnenden und bis 10.000.000.000 Hz (s. Radar) reichenden, elektromagnetischen Wechselfelder; darüber findet man das Licht und letztendlich die X-Ray's oder Röntgen-/Gamma-Strahlen bzw. kosmische Strahlungen.

Unsere Hausstromversorgung arbeitet mit einer Frequenz 50, die Bahn mit 16 2/3 Hz und so bewegt man sich von niedrigen Frequenzen bis einigen 10.000 Hz (bzw. einige 10 kHz) hin. Ein kleines Beispiel, was für Empfehlungen für diesen Frequenzbereich an Grenzwertvorgaben existieren: Die gesamt Computer-Industrie unterwirft sich zwei bekannten Empfehlungen, nämlich nach der TCO™ oder MPR™. Schauen sie auf den PC-Monitor und sie werden z.B. einen runden Aufkleber TCO™99 erkennen. Was sagt dieser aus? Wenn also der Aufkleber zu entdecken ist, dann wird vor dem Bildschirm im Abstand von 30 cm maximal ein magnetisches Wechselfeld von 200 nT (bis 2 kHz gemessen) abgestrahlt werden. Klingt beruhigend!

Die nächste Frage kommt auf: Wer bestimmt eigentlich die Grenzwerte?

Zum Beispiel die Vorgaben gemäß der 26. Verordnung der Strahlenschutzkommission Deutschlands, Normenausschüsse oder Empfehlungen von bestimmten Interessengruppierungen.

Zunächst aber weiter auf der Frequenzsskala nach oben hin - die sogenannten hochfrequenten Wechselfeldern: Es beginnt u.a. mit dem Radio (FM bei ca. 100.000.000 Hz; 100 MHz), darüber TV, Mobilfunk ab 900.000.000 Hz (ab 900 MHz oder 0,9 GHz), dann noch die Mikrowelle bei 2,45 GHz und darüber im X-gHz-Bereich die Radarstrahlungen. Ganz wichtig: Meistens gehen mit solchen Hochfrequenzfeldern noch niederfrequenze Feldanteile, sogenannte Niederfrequenz-modulierte einher, die bei der drahtlosen Informationsübertragung mit einem Träger im MHz-/GHz-Frequenzbereich verknüpft sind - schwierig-schwierig. Reine oder ausschließliche Hochfrequenzsignale (z.B. 0,9 GHz) dringen nur einige Zentimeter in das Haut-/Körperinnere ein - ein theoretischer Idealzustand weit ab von der Realität.

Darstellung zur Verdeutlichung des folgenden Textes.Im Bild: Dreidimensionale Darstellung einer Spektrumanalyse von einem periodischen GSM-Mobilfunk-Sendersignal von einer Dachsendeanlage (gefilterter 50-Hz-Brumm; 2-2002). Auffällig sind die über die Zeitachse durchgehenden, harmonischen Signalflanken.

Erinnern sie sich, das gerade das analoge Fernsehen vom Digitalen abgelöst wird. Da fallen Worte wie breitbandigeres TV. Hier drinnen liegt dann auch die Krux oder Mogelpackung in der oftmals leidlich polemisch geführten Elektrosmog-Diskussion, dass "Hochfrequenzfelder" eigentlich immer Niederfrequenzanteile verstecken und nicht als unbedenklich (ist ja nur Hochfrequenz) abgestempelt werden dürfen! Eine unsachliche Anmerkung: Wird uns da etwas aus Profitgier verschwiegen? Im Rahmen der Frequenzleiter dürfen seltsamer Weise auch das Licht, die Röntgenstrahlungen und die kosmischen Strahlungen hinzugezählt und demnach von der Ionosphäre überwiegend weggefiltert werden.

Jetzt wird's interessant: Was machen Mensch, Tier und Pflanzen mit diesen "unsichtbaren" Strahleninformationen? Wo und ab wann ist was bio-konform, also wohltuend und ab wann spricht man von Elektrosmog?

Gehen wir nochmals zurück zur Natur: Wie ist das mit dem Wetter und der sogenannten Wetterfühligkeit? Die Meteorologie beschränkt sich derzeit ausschließlich auf Faktoren, wie Temperatur, Luftfeuchte, Regen, Wind u.s.w. Das Biowetter bringt da die Befindlichkeit mit hinein und schon sei auf ein prominentes, süddeutsche Phänomen hingewiesen, den Föhn, ein trockener, warmer Südwind mit Sonnenschein und viele Menschen in Südbayern spielen verrückt, werden aggressiv, die doppelte Unfallzahlen etc. sprechen Bände! Was ist da los? vertragen wir fallabhängig kein schönes Wetter? Nein, ein Tiefdruckgebiet südlich der Alpen beschert uns nachgewiesener Maßen diesen Föhn und hiermit einhergehende, "seltsame" Wechselfeldentladungen (vgl. Sferics) der Atmossphäre, die nicht nur den Menschen belasten (s. mein Buch: "Die Natur braucht Chaos"). Ein Warm-/Kaltfront -Durchgang löst übrigens ähnlich ungute Wetter-Befindlichkeiten aus.

Mit anderen Worten: Ganz feine Unterschiede in der atmosphärischen Impulsentladungen (s. max. Intensitätsfrequenzen der Sferics) durch bestimmte Wetterlagen "stacheln" der Körper ungünstig ...

Zum besseren Verständnis in Sachen Sferics / Atmospherics nochmals für Sie: Diese natürlichen Entladungsvorgänge gehen permanent weltweit ausgleichend zwischen positiv / negativ geladenen Luftzonen ab; der bekannteste, sichtbare Vertreter ist ein Blitz!

Die Hauptenergie der Sferics ist im Hörfrequenzbereich (ca. 20 bis 20.000 Hz) zu registrieren; bei normalem Wetter (nicht Gewitter) jedoch deutlich schwächer (um den Faktor 1000 und mehr), als die von Menschen erzeugten, künstlichen Felder (sog. Technics).

Das Finale in der Erklärung und vielleicht können sie sich's vorstellen, warum es Elektrosmog gibt: Künstliche, also vom Menschen gemachte Felder (Technics) wurden bislang aus reinen, technischen Entwicklungen geschaffen bzw. erzeugt, ohne sich in den inzwischen rund Hundert Jahren der Existenz wesentliche Gedanken gemacht zu haben, was die Natur dem Bios des Erde vorgibt oder wir Lebewesen seit Jahrmillionen adaptiert gewöhnt sind!!! Ja, nämlich stochastische oder chaotische Signalprozesse (s. Rauschen) und nicht die periodischen Signale oder Wechselfelder .... die Gewöhnung macht den Unterscheid zwischen natürlichen Sferics und künstlichen Technics sowie dem Elektrosmog!

Die typische Ausnahme zum Beschriebenen muss noch her: Die Schumann-Resonanz (siehe: "Die Natur braucht Chaos"). Dazu ein prominentes Beispiel, wie man kurzzeitig mittels gezielten Signalen Positives erreicht - die Magnetfeld-Therapie. Benützt man deren Felder/Frequenzen zu lange (s. Überdosis oder Überreizung) entsteht wieder Stress und Erkrankungen.

Eigentlich ist dies die zweite, ergänzende Erklärung, was Elektrosmog auslöst oder ist: Künstliche, periodische - dauerhafte Wechselfelder (wie ein Ton), die zu lange auf ein biologisches Lebewesen einwirken und diesem nicht bekannt sind (vgl. Evolutionszeit aller Lebewesen und sein einige Jahrzehnten gegebene Felder vom Menschen). Sie erinnern sich u.a. an die Lärmforschung und die Überdosis? Das gilt hier auch. Beispielsweise können unsere 50-Hz-Hausstromversorgung oder jene 16 2/3 Hz der S-/U-/Bundesbahn (s. Niederfrequenz), dann DECT mit Sprachpaketpulsung bei 100 Hz, GSM-Mobildfunk um 217 Hz (s. vermeintliche Hochfrequenz) u.s.w. mit deren Oberwellen genannt werden, die PERMANENT ein periodisches Signal u.a. dem Menschen verabreichen.

Man schmeckt's oder riecht's nicht u.s.w.! Jeder Mensch reagiert unterschiedlich empfindlich hierauf und deshalb variieren die Aussagen über die Elektrosensibilität oder Wetterfühligkeit derart massiv. Nur Diejenigen, die vermeintlich unsensibel gerade einen Job in der Elektrotechnikbranche fristen, hatten bei über 30-Jährigen Studien der Amerikaner und Russen die höchste Krebs- sowie Sterblichkeitsrate. Seltsam? Sicher nicht. Im Übrigen ist seit Jahren sogar bei Mobilfunk-Befürwortern der Niederfrequenz-Elektrosmog "anerkannt ein Faktum"; zur Erinnerung: der runde Sticker TCO'99, was "Strahlungsarmut" des PC-Monitore versichert.

Und nochmals ein Beispiel: Was ist denn mit dem Mobilfunk oder Handies, die an der Stereoanlage oder Lautsprecher doch mit deren Strahlung was hörbar machen; seitens Hochfrequenz sollte da eigentlich nichts hörbar sein - ein o.g. proklamierter Trugschluß und eben doch Niederfrequenz und Schädigungen gemäß "Elektrosmog"!

Abchirmende HandyschaleBild: Darstellung einer patentierten, sehr einfachen, hoch effizienten Lösung zur breitbandigen Abschirmung von elektromagnetischen Wechselfeldern, die von einem Handy ausgehen würden und damit zum menschlichen Kopf hin mittels MU-Metall™ bedampft werden (© F.M. König).

Im übrigen: Es wären bereits Technologien beispielsweise für die drahtlose Signalübertragung verfügbar, welche die Erdlebewesen als "elektrisch funktionierende, beeinflussbare Empfangssysteme" weniger in Resonanz mit solchen, technischen Feldern gehen lassen würde (siehe: "Die Natur braucht Chaos"). Dazu gehört anderseits auch ein strahlungsarmes Mobiltelefon oder desgleichen strahlungsarme Kopfhörer und Headsets, die übrigens schon seit Jahren von der Logo der Fa. Ultrasone AGUltrasone angeboten werden.

Eine Zusammenfassung seitens des Themas "bio-konforme Technics" ist überdies in der Zeitschrift "Wetter-Boden-Mensch" erschienen (Ausgabe 2-2006; www.geobiologie.de).